{"id":390,"date":"2016-02-22T16:57:13","date_gmt":"2016-02-22T15:57:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katrinkruse.com\/?p=390"},"modified":"2016-06-21T16:48:56","modified_gmt":"2016-06-21T14:48:56","slug":"die-innere-provinz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katrinkruse.com\/de\/essays\/die-innere-provinz\/","title":{"rendered":"Die innere Provinz"},"content":{"rendered":"<p class=\"subheader\">NZZ, Gesellschaft, 29.1.2016<\/p>\n<p class=\"introduction\">Wir leben in schamlosen Zeiten? Nein. Es gibt in der individualistischen Gesellschaft erstaunlich viel, das bescha\u0308mt. Sogar wer daru\u0308ber forscht, sieht sich von Scham u\u0308berwa\u0308ltigt.<\/p>\n<p>Bren\u00e9 Brown hat eine sichere Methode, Smalltalk in der Businessklasse auf ein Minimum zu begrenzen. Es liegt an ihrem Beruf, dass die Unterhaltung in der Regel mit der zweiten Frage erstirbt. \u00abForscherin, wie interessant, und woru\u0308ber forschen Sie?\u00bb \u2013 \u00abU\u0308ber Scham.\u00bb Worauf die Sitznachbarn oft sehr mu\u0308de werden \u2013 sehr, sehr mu\u0308de.<\/p>\n<p>Dass wir u\u0308ber Scham nicht sprechen wollen, ist deshalb ein Problem, weil sie mehr wird, je weniger man u\u0308ber sie spricht. Scham, meint Brown, brauche drei Zutaten, um sich quasi exponentiell zu vermehren: Heimlichkeit, Schweigen und Bewertung. Scham, sagt sie, sei die \u00abstille Epidemie unserer Kultur\u00bb. Was man ja erst einmal anzweifeln kann.<\/p>\n<p>Zum einen hat Brown, die an der Universita\u0308t von Houston Sozialwissenschaften lehrt, in den letzten sechs Jahren drei Bu\u0308cher u\u0308ber Scham geschrieben, die alle auf Platz eins der \u00abNew York Times\u00bb- Bestsellerliste standen. So still ist die Epidemie nicht mehr. Vor allem aber: Ko\u0308nnte man nicht ebenso gut sagen, die laute Epidemie unserer Kultur sei die Selbstdarstellung? Das passiert ja auch. Es wird \u00abSchamverlust\u00bb konstatiert, mit Hinweis auf alle mo\u0308glichen Formen ko\u0308rperlicher und emotionaler Entblo\u0308ssung, von Selbstbefriedigungs-Bildba\u0308nden bis zum Reality-Fernsehen. \u00abScham fristet in hochmodernen Gesellschaften ein Schattendasein\u00bb, schreibt die Historikerin Ute Frevert 2013 in \u00abVerga\u0308ngliche Gefu\u0308hle\u00bb.<\/p>\n<p>Die Frage ist, welche Scham? Scham ist ja immer beides, Biologie und Pra\u0308gung. Eine grundlegende Emotion, deren Neurobiologie man gerade zu erforschen beginnt. Und ein soziales Konstrukt: weil das, wofu\u0308r man sich scha\u0308mt, zutiefst kulturell ist. Die konkreten Bezu\u0308ge und Objekte der Gefu\u0308hle vera\u0308ndern sich u\u0308ber die Zeit. Frevert beschreibt, wie die moralische Scham im 20. Jahrhundert von der sozialen Scham u\u0308berlagert wird. Mit der Historizita\u0308t der Gefu\u0308hle ist aber noch etwas anderes gemeint. Wie Menschen \u00abihre Gefu\u0308hle a\u0308ussern, wirkt wiederum auf das Gefu\u0308hlte selbst zuru\u0308ck\u00bb, so Frevert. Das heisst: Die Gefu\u0308hle fu\u0308hlen sich auch anders an.<\/p>\n<p>Doch die Scham verschwindet ja nicht einfach. In der Psychologie spricht man seit den neunziger Jahren von narzisstischer Scham, die zunehmend das Innenleben bestimme. Der Psychologe Michael Lewis definiert in \u00abShame \u2013 The Exposed Self\u00bb Scham als die fundamentale menschliche Emotion: \u00abSie pra\u0308gt alle unsere Gefu\u0308hle gegenu\u0308ber uns selbst und unseren gesamten Umgang mit anderen.\u00bb Moralische Scham ist an klare Verhaltensregeln und Normen gebunden, \u00abnarzisstische Scham\u00bb wird in individualistischen Gesellschaften zum Problem. Wenn das Ich im Zentrum steht, bin auch ich schuld. Scham, heisst es, sei ein heimliches, weil verbotenes Gefu\u0308hl, narzisstische Scham die Mischung aus Scheiternsangst und Grandiosita\u0308tsverlangen, dem dauernden Wunsch, das Exzeptionelle zu suchen. Scham ist hier eine inakzeptable Position. Bescha\u0308mbar zu sein, ist das No-Go der Spa\u0308tmoderne.<\/p>\n<p>Ah, die klaren Definitionen. So u\u0308bersichtlich, so geordnet, so ganz anders als die Sache selbst.<\/p>\n<p>Bren\u00e9 Brown ist mit der Unordentlichkeit der Scham vertraut, was zuna\u0308chst mit ihrer Methode \u00abgrounded theory\u00bb zu tun hat. Sie fu\u0308hrt qualitative Interviews, ohne vorher die Forschungsliteratur zur Kenntnis zu nehmen. Die eigene Theorie wird aus der \u00abgelebten Erfahrung\u00bb der Interviewten entwickelt. Browns Forschungsergebnisse haben vor acht Jahren dazu gefu\u0308hrt, dass sie ihre gesammelten Interviews in eine Kiste tat und sich eine Auszeit und eine Therapeutin nahm.<\/p>\n<p>Das Problem waren die \u00abwholehearted\u00bb, wie Brown sie nannte: eine kleine, aber signifikante Gruppe von Menschen, die auf bemerkenswert unverschanzte Weise am Leben waren. Sie empfanden nicht weniger Scham als andere, aber sie gingen anders mit ihr um. Was Brown u\u0308ber sie herausfand, klingt fast tautologisch: \u00abMa\u0308nner und Frauen, die ein starkes Gefu\u0308hl von Zugeho\u0308rigkeit haben, glauben daran, dass sie Liebe und Zugeho\u0308rigkeit verdient haben.\u00bb Dank bestimmten Verhaltensweisen und Praktiken gehen sie gelassener mit dem eigenen Selbstideal um, sie orientieren sich nicht an dem, was die anderen u\u0308ber sie denken ko\u0308nnten, sie spielen mehr, sie maskieren ihre eigene Verletzbarkeit nicht \u2013 und sind genau deswegen resilienter. Anders Brown. Sie sagt selbstironisch u\u0308ber sich, zwei der Praktiken geho\u0308rten vage in ihr eigenes privates Repertoire. Den Rest hat sie bisher bela\u0308chelt.<\/p>\n<p>U\u0308ber die zehn Praktiken schrieb sie ein Buch, \u00abThe Gifts of Imperfection\u00bb, und die Geschichte mit ihrem Zusam- menbruch hat sie spa\u0308ter in einem Tedx-Talk erza\u0308hlt. Der Vortrag ging online, aus knapp 500 Zuho\u0308rern wurden in kurzer Zeit ein paar Millionen. Bren\u00e9 Brown hat das in eine Rolle katapultiert, die ihre Arbeit relevant macht: eine Akademikerin, die den eigenen Forschungsgegenstand nicht auf Armesla\u0308nge entfernt ha\u0308lt. Nicht immer freiwillig: \u00abHa\u0308tte ich in diesem Moment kontrollieren ko\u0308nnen, wie viel von mir an die O\u0308ffentlichkeit geht, wa\u0308re meine Karriere genau da zu Ende gewesen.\u00bb Da waren die Online-Kommentare, von denen sich wenige auf ihre Argumentation und viele auf ihre Erscheinung bezogen: \u00abWeniger Forschung, mehr Botox\u00bb oder \u00abWenn man so aussieht, bleibt einem auch nichts anderes u\u0308brig, als sich fu\u0308r Verletzlichkeit zu entscheiden.\u00bb<\/p>\n<p>Die Kommentare sind eine scho\u0308ne Illustration. Dafu\u0308r, dass einen nichts effektiver zum Schweigen bringt als Scham. Dass die Auslo\u0308ser von Scham tendenziell noch immer nach Geschlechtern unterschieden sind. Fu\u0308r Frauen: Ko\u0308rper, Muttersein. Fu\u0308r Ma\u0308nner: Schwa\u0308che. Und dass die individualistische spa\u0308tmoderne Gesellschaft, die so frei ist wie noch nie, wenn man die Lebensentwu\u0308rfe anschaut, fu\u0308r die man sich entscheiden kann, in ihrem Kern von einer gnadenlosen Enge ist. Weil es eine Gesellschaft ist, die noch immer sagt: \u00abDafu\u0308r aber wirklich: Scha\u0308m dich!\u00bb Und wenn man daru\u0308ber nachdenkt, wofu\u0308r man sich heute zu scha\u0308men hat und wie schnell man einander aburteilt, dann glaubt man Browns Aussagen u\u0308ber die Epidemie.<\/p>\n<p>Brown sagt, eines der gro\u0308ssten Missversta\u0308ndnisse sei, dass Scham Moral garantiere. Schuldempfinden fu\u0308hrt dazu, dass man sein Verhalten a\u0308ndert, weil sich Schuld eben auf das eigene Verhalten bezieht, auf dessen Diskrepanz zu den eigenen Werten. Scham bezieht sich auf das eigene Selbst. Scham ist die Empfindung perso\u0308nlicher Defizienz, Wertlosigkeit, Fehlerhaftigkeit. Letztlich, sagt Brown, habe Scham immer mit der Angst vor Zugeho\u0308rigkeitsverlust zu tun. Wie man den Unterschied herausfindet? Indem man beobachtet, wie einer mit sich selber spricht. Schuld: Ich habe einen Fehler gemacht. Scham: Ich bin der Fehler. Scham, im Extremfall, ist das Gefu\u0308hl, dass nichts mehr zu retten sei, wenn die anderen einem auf die Schliche kommen.<\/p>\n<p>Ist das nicht merkwu\u0308rdig? Wenn die postmoderne Gesellschaft eines auszeichnet, dann ist es doch die Fa\u0308higkeit zur Distanznahme. Wir sind unglaublich versiert in kulturellen Lesarten, zu wissen, was die eigene Position u\u0308ber einen selber sagt. Was allerdings auch bedeutet: Wir sind extrem gut darin, uns von aussen anzusehen. Genau diesen Aussenblick braucht es fu\u0308r die Scham, sie ist immer die Perspektive des vorgestellten Anderen. Man schafft sich eine innere Provinz und zurrt sich selber fest.<\/p>\n<p>Wie das geht, legt Brown in all der Kleinteiligkeit offen, mit der Scham heute im Leben der Einzelnen auftaucht. Was u\u0308berhaupt nicht u\u0308berrascht, sind die Themen. Der Ko\u0308rper. Sex. Bankrott gehen. Internet-Pornografie. Altern. Scham isoliert, weil alle glauben, sie seien mit ihrem Makel die Einzigen. Scham choreografiert Existenzen. Scham verzerrt die eigene Perspektive \u2013 weil das, was man an sich selbst fu\u0308r unverzeihlich ha\u0308lt, bei anderen in der Regel verzeihlich ist. Oder gar nicht der Rede wert.<\/p>\n<p>Daru\u0308ber hinaus beschreibt Brown die ga\u0308ngigen Abwehrstrategien so nuanciert, dass sie einem u\u0308berall entgegenspringen. Allen voran die Bescha\u0308mung als Unterhaltungs-Format \u2013 weil das Bescha\u0308men anderer ein bequemer Grusel ist, mit dem man das ha\u0308ssliche Gefu\u0308hl von sich selbst fernha\u0308lt. Die Bescha\u0308mung anderer schliesst La\u0308stern ein und Shitstorms auch. Genau hier, in der Vernetzung, liegt auch ein Grund, warum Scham heute u\u0308berhaupt so krass wirken kann.Weil man sich im Netz einem unu\u0308berschaubaren Publikum aussetzt, das dank der Kommentarfunktion zuru\u0308ckspricht \u2013 bloss nicht zu einem, sondern u\u0308ber einen. Und weil es unendliche Einblicke in das fotofein gemachte Leben anderer gibt.<\/p>\n<p>Bren\u00e9 Brown nennt das \u00abKultur des Mangels\u00bb. Das Problem ist nicht, dass zu viele Leute mit Grandiosita\u0308tsphantasien unterwegs sind, sondern dass sich die meisten mit ihrer Existenz im Minus fu\u0308hlen. Nicht erfolgreich genug, um relevant zu sein; nicht scho\u0308n genug, um zu za\u0308hlen. Es reicht nie, das ist das Problem. Die Angst vor der gewo\u0308hnlichen, der unspektakula\u0308ren Existenz: Das wa\u0308re dann die kulturelle Matrix der Scham.<\/p>\n<p>Jetzt kann man sagen, dass die Kultur des Mangels in der Logik des Kapitalismus liegt. Stimmt ja auch. \u201eWenn \u2013 dann\u201c, das ist die ewige kleine L\u00fccke zwischen der Gegenwart und dem idealen Sp\u00e4ter. Nur \u2013 die Sache mit der Scham ist unbequemer als grossangelegte Gesellschaftskritik. Weil man Scham, egal wie kulturell formiert sie sein mag, immer auch im Direktkontakt l\u00f6sen muss. Man kann sich nicht gegen Scham entscheiden. Man kann Scham nur vermeiden. Aber dann h\u00e4lt man sich bloss in den lauen Randzonen des eigenen Lebens auf.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NZZ, Gesellschaft, 29.1.2016 Wir leben in schamlosen Zeiten? Nein. Es gibt in der individualistischen Gesellschaft erstaunlich viel, das bescha\u0308mt. Sogar wer daru\u0308ber forscht, sieht sich von Scham u\u0308berwa\u0308ltigt. 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