{"id":282,"date":"2014-11-06T00:48:40","date_gmt":"2014-11-06T00:48:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.katrinkruse.com\/?p=282"},"modified":"2016-01-11T20:49:15","modified_gmt":"2016-01-11T19:49:15","slug":"tragen-was-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.katrinkruse.com\/de\/essays\/tragen-was-ist\/","title":{"rendered":"Tragen, was ist"},"content":{"rendered":"<p class=\"subheader\">NZZ, Gesellschaft, 10. Oktober 2015<\/p>\n<p class=\"introduction\">Kleider m\u00fcssen keine Geschichten erz\u00e4hlen, sondern sollen sich danach richten, wie wir leben, arbeiten und uns bewegen. Es braucht einen neuen Blick auf die Mode.<\/p>\n<p>Es ist ein apartes Zusammentreffen: Gerade wurden auf den internationalen Modenschauen die Kollektionen f\u00fcr den n\u00e4chsten Sommer gezeigt, und genau dazu ruft Li Edelkoort das Ende der Mode aus. \u00abAnti-Fashion, a Manifesto\u00bb heisst das Papier, das die niederl\u00e4ndische Trendforscherin schon im letzten Winter verfasst und seither in ihren saisonalen Trend-Talks vorgestellt hat. Die zentrale These: Es gibt die Mode nicht mehr.<\/p>\n<p>Das Manifest ist bemerkenswert \u2013 nicht so sehr, weil die Thesen \u00fcberraschen. Wer auf die Mode als System schaut, sieht es ja. Die Mode ist so beschleunigt, dass es \u00abin der Mode sein\u00bb gar nicht mehr gibt: als saisonal wechselnde Form, f\u00fcr alle verbindlich, irgendwie dem Zeitgeist abgelauscht. Stattdessen sind die Zyklen durch Zwischenkollektionen beschleunigt, Designer machen mindestens acht Kollektionen im Jahr, nicht mehr zwei. Die letzte Saison wird als Second Season verkauft \u2013 neben dem Neuen, dem neuesten Neuen, neben Vintage und zunehmend auch Secondhand. \u00abAlles geht\u00bb, dieser Leitsatz der fr\u00fchen Postmoderne ist in der Mode erst jetzt wirklich angekommen. Bemerkenswert ist, dass eine der renommiertesten Trendforscherinnen ihren Kunden sagt: Die Kulisse steht noch, aber die Protagonistin ist tot. Jetzt ist es nicht mehr ignorierbar.<\/p>\n<p>Nur \u2013 was macht man damit?<\/p>\n<p>\u00abKleider\u00bb, sagt Li Edelkoort.<\/p>\n<p>Li Edelkoort ist recht zornig \u2013 nicht bitter, aber aufgebracht. \u00dcber das, was heute das Modesystem bestimmt: die Shareholder-Perspektive auf die Kollektionen. Der Einfluss des Marketings auf das Design. Die Billigproduktion: \u00abWer ein T-Shirt f\u00fcr unter 10 Euro kauft, bringt andere in Gefahr\u00bb, oder auf ihrem Trendvortrag noch deutlicher: Billigmode sei problematischer als Fell, weil sie Menschen t\u00f6te. Die Kultur der Mode sei verloren gegangen, Kleider w\u00fcrden benutzt und entsorgt, \u00abwie ein Kondom\u00bb. Li Edelkoort hat Modedesign studiert, sie kennt die Thierry-Mugler-Schauen noch, die 45 Minuten gedauert haben, \u00abfashion\u00bb ist f\u00fcr sie die \u00abrevolution\u00e4re Vision einer eigenwilligen Sch\u00f6nheit\u00bb, eine radikal neue Silhouette, die ver\u00e4ndert, wie man sich bewegt, wie man steht, und am besten auch, wie man in der Welt ist. Li Edelkoort hat seit Azzedine Alaia keine neue Silhouette mehr gesehen.<\/p>\n<p>Deswegen spricht sie jetzt von Kleidung \u2013 angezogen ist man ja noch. Aber wie? \u00abKleider\u00bb ist konkreter als Mode, hier sind grundlegender die Genres gemeint: Hosen, Pullover, R\u00f6cke. Schaut man die Kollektionsbilder des n\u00e4chsten Sommers mit diesem Genre-Blick durch, wird klar: Dort, wo an den Grundelementen der Garderobe gearbeitet wird, geschieht gerade etwas.<\/p>\n<p>Das Pariser Designkollektiv Vetements etwa macht Kleider, die realen Trageweisen auf der Strasse abgeschaut sind. Die Entw\u00fcrfe sehen so aus, wie man sich darin f\u00fchlt \u2013 daraus ergibt sich ihre Proportion. \u00dcbergrosse M\u00e4ntel, in denen man versinkt wie in der Umarmung eines Riesen (oder, kleiner gedacht, eines Elternteils). Sch\u00fcrzen, die f\u00fcr den Mann zu Kleidern werden. \u00dcberweite Schultern, die extra nach vorn fallen, was den R\u00fccken betont, vor allem im Tragegef\u00fchl. So gelingt es, dass wuchtige Kombinationen mit gigantischen Volumen, die einer Arbeitsuniform entlehnt sind, doch die ferne Anmutung eines Kost\u00fcms haben. All das mag sehr an Martin Margiela geschult sein, in dessen Designteam die Vetements waren. In der Wirkung ist es sehr modern, also: gegenw\u00e4rtig. Und nebenbei entstehen neue Silhouetten.<\/p>\n<p>A wardrobe, k\u00f6nnte man die Konzentration auf Kleidung beschreiben, auf das, was man wirklich anzieht. Nicht missverstehen: Die Entw\u00fcrfe sind nicht harmlos, pragmatisch, d\u00fcrr. Es geht mehr um die Konstruktion und gleichzeitig mehr um das Konzeptuelle dahinter. Derzeit ist es ja so: Die Mode und die Realit\u00e4t haben wenig miteinander zu tun. Auf den Schauen sind statement pieces zu sehen, die es nie in die Produktion schaffen. Und auf der Strasse schlecht gemachter Pragmatismus.<\/p>\n<p>Garderobe bedeutet, dass sich die Mode mit realer Existenz verbindet, indem sie schaut, wie Leute eigentlich leben, arbeiten und sich bewegen. Coco Chanel hat das Zeitgeist genannt, \u00abcapter l&#8217;air du temps\u00bb. Es ist eine Methode, die in ihrer Autobiografie plastisch in einem Crash beschrieben ist: \u00abIch betrachte eine junge Frau auf dem Fahrrad, die Tasche hat sie umgeh\u00e4ngt, eine Hand keusch auf den Knien, die auf und nieder gehen, der Stoff klebt am Bauch und an der Brust, und der Fahrtwind hat das Kleid hochgeweht. Diese junge Frau hat sich ihre eigene Mode geschaffen.\u00bb Chanel betrachtet sie so versunken, dass es zum Zusammenstoss kommt: \u00abSie br\u00fcllt mich an, hat ja recht: \u2039Wo haben Sie denn bloss hingeschaut?\u203a \u2013 \u2039Ich betrachte Sie, Madame, um mich zu vergewissern, dass ich noch nicht aus der Mode bin.\u203a\u00bb<\/p>\n<p>Christian Dior hat die neue Linie diktiert, Chanel hat sie aus ihrer Zeit heraus entwickelt. Das Prinzip Chanel hat eine neue Aktualit\u00e4t \u2013 auch, wenn es sich nicht auf eine einzige Linie bringen lassen wird. Die Frage ist ja: Will sich jemand im 21. Jahrhundert die Silhouette diktieren lassen? Nein. Die israelische Soziologin Eva Illouz hat einmal am Rand eines Interviews gesagt, sie w\u00fcrde Kleider lieben, allerdings h\u00e4tte sie \u00fcberhaupt keinen Sinn f\u00fcr Mode. \u00abIch vermute, ich habe den Sinn nie gesehen: Jemand anders diktiert mir, was mir gefallen soll? Das ist doch ein Scherz.\u00bb<\/p>\n<p>Aber irgendeiner macht auch diese Kleider. Darin liegt ja die wirkliche Sprengkraft des Anti-Fashion-Manifests. Es prognostiziert nicht nur das Comeback der Couture, sondern auch \u2013 wieder \u2013 den Verkauf von Schnittmustern. Das w\u00e4re tats\u00e4chlich eine radikale Neuordnung der Industrie. Oder eine Utopie?<\/p>\n<p>Die Showroom-Pr\u00e4sentation von Comme des Gar\u00e7ons war eine strenge, sch\u00f6ne Kleiderstudie, die nach neuen \u00c4rmelformen suchte, aus dem spitzen Schulterabschluss herausgeschnitten. Genauso die ersten acht Looks von Yoshi Yamamotos Defilee, schwarze, asymmetrische Kleider, mit Knoten zu schliessen. Dries van Noten hat eine Poetik des Auftritts gezeigt. Sie funktioniert bei ihm rein \u00fcber die Grundelemente der Mode, alle Dramatik liegt im Kleid \u2013 in Farben, Linien und einer punktgenau gesetzten Referenz.<\/p>\n<p>Der krasseste R\u00fccksprung war bei Gucci zu sehen, inklusive der Tendenz zum Vermischen der Geschlechter. Die Parallele zu den M\u00e4nnerschauen war immens \u2013 nicht nur der kastig-grossen Siebziger-Jahre-Brillen wegen: transparente Seidenblusen, fliederfarbene Spitzenshorts. Nach der Schau sagte der Chefdesigner: \u00abEs ist die Illusion von Vintage. Ich bin nicht nostalgisch!\u00bb Kurz darauf fing die Kamera Nan Goldin mit einem Kommentar ein: \u00abDas sind genau die Kleider, die ich damals in der Hippie-Kommune getragen habe.\u00bb<br \/>\nUnd wof\u00fcr steht das? Wenn heute etwas pass\u00e9 wirkt, sind es die g\u00e4ngigen Interpretationen der Mode. Wenn es \u00abdie Mode\u00bb nicht mehr gibt, wie spricht man dann \u00fcber sie? Anders als bisher. Ohne den Reflex, Modetrends zu lesen \u2013 als unmittelbaren Spiegel der gesellschaftlichen Verfasstheit, als Aussage \u00fcber die Frau oder als Statement der \u00abPers\u00f6nlichkeit\u00bb. In einem von Marketing getriebenen, superbeschleunigten Szenario f\u00e4ngt die Mode keinen Zeitgeist ein. Kleider erz\u00e4hlen einem etwas, aber nicht in der faden Symbolisierungslogik, aus der wir so schwer herauskommen.<\/p>\n<p>Pl\u00f6tzlich wirken nicht nur Outfits, sondern auch Begriffe alt: Storytelling etwa. Ist es nicht merkw\u00fcrdig, dass die Existenz selbst ein so rares Gut geworden ist, dass man ihr mit Narrationen auf die Spur kommen muss? Dabei hat man selbst eine, was mitunter vergessen geht. \u00abUnsere Kleider m\u00fcssen keine Geschichten erz\u00e4hlen, die Vetements-Frau hat ihre eigene Geschichte\u00bb, heisst es bei Vetements (deren Gr\u00fcnder Demna Gvasalia gerade zum neuen Balenciaga-Chefdesigner berufen wurde, was eine Art Zertifikat des Neuen ist). Das macht ja das Angewandte der Mode aus \u2013 sie will nicht der Realit\u00e4t entfliehen, sondern sich stabiler in ihr verankern.<\/p>\n<p>In diesem Szenario \u00fcber Mode zu schreiben, das wird mir gerade klar, ist eine fabelhafte Aufgabe, weil es subjektiver sein darf, ja: muss. Wenn der Auftrag nicht mehr ist, das wiederzugeben, was einem das Designhaus als Inspiration ins Notizbl\u00f6ckchen diktiert. Stattdessen sucht man nach den Fragmenten einer neuen Gestaltungsidee. Und dann \u00fcbersetzt man die heute f\u00fcr sich selbst.<\/p>\n<p>Man muss diese Kleider anders anschauen lernen. Man schaut sie an wie ein Gestalter. Der Blogger \u00abThe Sartorialist\u00bb hat diesen genauen Blick schon eine Weile. Notiz vom University Place: \u00abGestern Abend, als ich nach Hause lief, sah ich diese junge Frau vor mir laufen, und ich konnte nicht erkennen, ob der Saum ihres (typisch jungenhaften) nach aussen gewendeten, eingelaufenen Shirts eine absichtlich gebogene Kante war oder einfach die Wirkung eines verdrehten Saums. Ob es ein absichtliches Detail war oder nicht, mir gefiel der Effekt. Es gab dem Sweatshirt eine neue feminine Anmutung.\u00bb<\/p>\n<p>Genau deshalb gibt es die Mode wieder. Mode ist Kleidung, die einer Gestaltungsidee folgt \u2013 einer eigenen oder der eines Designers. Was z\u00e4hlt, ist die eigene Setzung. Es gibt einen grandiosen englischen Satz daf\u00fcr: \u00abDress like you mean it.\u00bb Und wenn dann gefragt wird, aus Gewohnheit: \u00abTr\u00e4gt man das jetzt so?\u00bb, muss die Antwort sein: \u00abIch schon.\u00bb Es ist das Einzige, was sich mit Sicherheit dar\u00fcber sagen l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>NZZ, Gesellschaft, 10. Oktober 2015 Kleider m\u00fcssen keine Geschichten erz\u00e4hlen, sondern sollen sich danach richten, wie wir leben, arbeiten und uns bewegen. Es braucht einen neuen Blick auf die Mode. 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